Das Konzept der 3C-Architektur

Hat sich ein Unternehmen für den Einsatz einer CRM-Software entschieden, so wird häufig eine CRM-Software „von der Stange“ gekauft und installiert. Anschließend erfolgt das sogenannte Customizing, die individuelle Anpassung der CRM-Software an die Bedürfnisse des Unternehmens. Für die Software wird in der Regel ein Softwarepflegevertrag abgeschlossen, der die kontinuierliche Weiterentwicklung des Basis-CRM-Systems vorsieht. Soll nun eine aktuellere Version, also ein Update oder Upgrade, für dieses System eingespielt werden, so darf das Customizing weder verändert noch überschrieben werden. Bei diesem Ablauf lassen sich individuelle Anpassungen faktisch nur am installierten System auf Kundenseite umsetzen. Bezüglich der Releasesicherheit von CRM-Systemen beschreitet der Softwarehersteller CURSOR einen neuen Weg:

Anpassungen sind jetzt in drei Ebenen möglich:

  • Die CURSOR-Ebene: diese Ebene ist vorbehalten für die CURSOR-Standardmodule
  • Die Partner-Ebene: hier befinden sich die Module, die von den Partnern entwickelt und vertrieben werden
  • Die Kunden-Ebene: das ursprüngliche Customizing, d.h. die kundenindividuellen Anpassungen

Um dies zu erreichen müssen verschiedene Sachverhalte in den unterschiedlichen Ebenen geändert, bzw. angepasst werden. Die 3C-Architektur von CURSOR ist dafür ein Konzept zum flexiblen und versionsstabilen Bau von CURSOR-, Partner- und Kundenlösungen.

Mit der 3C-Architektur werden folgende Ziele verfolgt:

  • C0: Die CURSOR-Ebene für die Standardmodule bleiben erhalten.
  • C1: Den Partnern wird der Bau eigener Module ermöglicht.
  • C2: Die bestehenden Customizing-Möglichkeiten (inklusive BPM-Tools) bleiben erhalten.
  • Die C0- und C1-Module haben eine eigene Versionsverwaltung und lassen sich im Rahmen des Updateverfahrens einfach zum Kunden ausbringen. Vor Ort ist diesbezüglich kein manueller Aufwand mehr erforderlich.
  • Die C0- und C1-Module sind updatefähig. Sie können in späteren Versionen verändert bzw. erweitert werden. Die C2-Module, das kundenseitige Customizing, bleiben dabei vollständig erhalten.

Durch diese Architektur ist es jetzt Partnern unabhängig von der CURSOR-CRM-Standardsoftware möglich, eigene Module für einen bestimmten CRM-Schwerpunkt zu entwickeln.

3CArchitektur

Das Konzept der 3C-Architektur

Fazit: Durch die Trennung in drei Ebenen bleibt die Releasefähigkeit des Standard-CRM-Systems und etwaiger Partnerzusatzmodule erhalten. Kundenindividuelle Anpassungen sind klar abgegrenzt, d.h. diese sind nicht mit dem Standardprogrammcode vermengt und können bei Bedarf schnell identifiziert und angepasst werden.